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SUMMARY:C Hypnotherapie bei Zwängen - online - B. Hilse - 220312HI* - 12.-13.03.2022\, Sa 10.00-18.00 Uhr\, So 09.30-16.30 Uhr\, 330 € (290 € MEG-Mitglieder)
DESCRIPTION:Onlineseminar \nDas Seminar erfolgt in Kooperation mit dem IfHE (Milton-Erickson Insitut) Berlin\nHypnotherapie bei Zwängen\nZwangsstörungen können das Leben der Betroffenen in extremer Weise einengen\, einen hohen Leidensdruck erzeugen und die Lebensqualität enorm einschränken. Betroffene sind sich meist ihrer Probleme bewusst\, „können aber einfach nicht anders“. Sie fühlen sich dem Zwang hilflos und ohnmächtig ausgeliefert und erleben den Zwang als unkontrollierbar. Die Aufmerksamkeit wird eingeengt auf bestimmte „Gefahrenreize“\, Unsicherheiten und aufdringliche Gedanken\, so dass es schwerfällt\, das Hier und Jetzt zu erleben\, das Leben zu genießen und zu gestalten. In der Phänomenologie unterscheiden sich Zwangssymptome nicht wesentlich von hypnotischen Trancephänomenen. In beiden Fällen wird über Aufmerksamkeitsfokussierung ein Trancezustand erzeugt. Betroffene hypnotisieren sich quasi unbewusst\, unwillkürlich in ihr problematisches Erleben hinein. Ungewollt entsteht eine Problem-Trance\, die meist verbunden ist mit Lösungsversuchen im Sinne von „Wegmachen“ und „Dagegen angehen.  Häufig verbunden ist dies auch mit einem Kampf gegen sich selbst und destruktiven Eskalationen\, die den Zwang nur verstärken und dann oft mit Resignation und dem Zwang nachgeben enden. \nDurch ihre systematische Berücksichtigung menschlicher Vielseitigkeit und Fokussierung auf Ressourcen eröffnen hypnotherapeutische und hypnosystemische Ansätze Möglichkeiten\, aus der Problemtrance auszusteigen und wieder zu mehr aktiver Gestaltung des eigenen Lebens zu gelangen. Es wird versucht\, in Kontakt mit der Symptomseite zu kommen\, ihre Botschaft in einem bestimmten Prozess zu verstehen\, um sich bestenfalls mit dieser Seite zu „verständigen“\, sie zu akzeptieren und/oder zu verändern. Der Zustand der Nicht-Kommunizierbarkeit wird aufgelöst\, die Sinnhaftigkeit und Kompetenz des Zwangs herausgearbeitet und nutzbar gemacht. Bisher im Unbewussten „schlummernde“\, hilfreiche Kompetenzen und Ressourcen werden wirksam reaktiviert. \nDer Workshop zeigt verschiedene hypnotherapeutische Methoden und Haltungen auf\, die zur Behandlung von Menschen mit Zwängen geeignet sind und die sich auch gut mit anderen gängigen Therapiemethoden (verhaltenstherapeutischer Expositionstherapie\, Achtsamkeit\, ACT etc.) kombinieren lassen bzw. diese sinnvoll ergänzen. \nIm Seminar wird anschaulich vermittelt und gezeigt\, wie Menschen mit Zwängen lernen können … \n\nihre Problemtrance konstruktiv aufzulösen\ntiefe Hypnose und Trancephänomene nutzen\nwieder Vertrauen in die eigene sinnliche Wahrnehmung\, das eigene Denken\, die eigenen Handlungen und Erinnerungen gewinnen können\ndie Regie über ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen und wieder selbst Gestaltungsmöglichkeit erleben können\nSymptome\, die bisher nur Leid erzeugt haben und als Defizite und Unfähigkeiten erlebt wurden zu entschlüsseln und als Kompetenzen zu nutzen\nhilfreiche Kompetenzen und Ressourcen\, die „schlummern“ zu reaktivieren\n(sich) Selbst-bewusst und „zwanglos“ zu (er)leben\nZiele für ein Leben ohne Zwang aufzubauen und\ndas Leben nach eigenen Werten\, Wünschen und Bedürfnissen gestalten und leben lernen\nAmbivalenzen in Beziehungen\, die in Zusammenhang mit den Zwängen stehen\, zu erkennen\, in konstruktiver Weise aufzulösen und neu gestalten lernen.\n\nZur Person:\nDipl.-Psych. Birgit Hilse\, Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis\, Aus- und Weiterbildungen in Hypnotherapie (M.E.G. und ESH)\, Verhaltenstherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene\, achtsamkeitsbasierten Verfahren\, Gesprächspsychotherapie\, Paartherapie. Leitung der Regionalstelle der M.E.G.- München mit Dr. Burkhard Peter\, Ausbilderin und Supervisorin\, 1. Vorsitzende der M.E.G. . \nMEG RegionalstellenFoto: www.AndreasFriese.de \n  \nLiteratur:\n\nHilse B. (2015) In Revenstorf D und Peter B (Hrsg.) Hypnose in Psychotherapie\, Psychosomatik und Medizin\, 3. Aufl.\, Springer\, S. 452 – 465
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